Herzlich Willkommen auf dem Blog der ZAROF. Akademie

Hier informieren wir über Themen und Trends rund um das Thema der betrieblichen Fort- und Weiterbildung. Jeden Monat gibt es einen neuen Artikel.

Viel Spaß beim Lesen!

Lebenslanges Lernen zählt mittlerweile zu den Kernanforderungen der Arbeitswelt, Weiterbildung wird deshalb in allen Bereichen immer wichtiger. Auf der Suche nach dem passenden Weiterbildungsangebot werden Sie nicht nur mit der thematischen Vielfalt, sondern auch mit Fragen der Finanzierung konfrontiert.

Wir möchten Sie bei der Orientierung zwischen europäischen, nationalen und länderspezifischen Weiterbildungsförderungen unterstützen, mithilfe derer Sie die Kosten für Ihre Weiterbildung oder die Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen reduzieren können. Deshalb haben wir eine Übersicht ausgewählter Programme, die zur Förderung unserer Weiterbildungsangebote in Frage kommen, für Sie zusammengestellt. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Voraussetzungen Sie dafür benötigen, welche Zuschusshöhe möglich ist und welche Ansprechpartner Ihnen für weitere Informationen und die Antragsstellung zur Verfügung stehen.

 

Förderung

 

Bildungsprämie

 

 

 
Betrieblicher Weiterbildungs-scheck

 

 

 
 
Steuerliche Förderung

 

 
Was wird gefördert?

 

Weiterbildung
für alle

 

 

Weiterbildungen in den Projektbereichen Wirtschaft und Gesundheit/
Soziales

 

 

Weiterbildungskosten als Werbungskosten

Wer wird gefördert? 

 

Erwerbstätige, Arbeitsuchende

 

 

Erwerbstätige, Auszubildende, Studierende, Arbeitsuchende im Freistaat Sachsen

 

 

Erwerbstätige

 
Wie viel wird gefördert?

 

50 % der Weiterbildungskosten, bei maximal 1.000 € Veranstaltungskosten

 

Regulär 50 % der Weiterbildungskosten,
bei mindestens 700 € Gesamtkosten

 

 

Ab Arbeitnehmer-pauschbetrag von 1.000 € Weiterbildungskosten absetzbar

 

 
Ansprechpartner

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

 

Sächsische AufbauBank

 

 

 

 

 Finanzamt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Die Bildungsprämie

Die Bildungsprämie des Bundesministeriums für Forschung und Bildung (BMBF) können Sie in Form von drei verschiedenen Angeboten in Anspruch nehmen.

Der Prämiengutschein bildet das Kernelement und kann alle zwei Kalenderjahre beantragt werden. Für den Gutschein berechtigt sind Sie, wenn Sie über 25 Jahre alt und Erwerbstätige/r mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20.000 Euro sind (40.000 Euro bei gemeinsam veranlagten Paaren). Dann werden 50 Prozent der Weiterbildungsgebühr durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) übernommen, maximal jedoch 500 Euro. Ist Ihre Weiterbildung teurer als 1.000 Euro, können Sie Mittel aus den beiden anderen Angeboten der Bildungsprämie beziehen. Nicht alle Akademien akzeptieren den Prämiengutschein – wir schon!

Das Weiterbildungssparen können Sie nutzen, wenn Sie Arbeitnehmer sind, nach dem Vermögensbildungsgesetz über Ihren Betrieb vermögenswirksame Leistungen ansparen und das Geld für Weiterbildungen verwenden möchten. Dann zahlen Sie und Ihr Arbeitgeber monatlich auf ein Anlagekonto ein, aus dem Sie auch teurere Weiterbildungen finanzieren können. Mit dem Spargutschein der Bildungsprämie können Sie vorzeitig das angesparte Guthaben entnehmen, ohne dass dadurch die Arbeitnehmersparzulage verloren geht.

Beim Weiterbildungsdarlehen gewähren Ihnen öffentlich-rechtliche Banken einen Kredit für die Weiterbildungskosten und alle Ausgaben, die damit zusammenhängen. Zu empfehlen ist diese Variante allerdings nur, wenn die beiden oben genannten Mittel nicht in Frage kommen oder nicht ausreichen.


Weitere Informationen unter bildungspraemie.info.


Der betriebliche Weiterbildungsscheck in Sachsen

Der Europäische Sozialfonds (ESF) stellt nicht nur auf Bundesebene Förderungsprogramme bereit, sondern auch auf Landesebene. Gemäß der ESF-Richtlinie „Berufliche Bildung“ ist es Ihnen möglich, bei der Sächsischen AufbauBank einen Weiterbildungsscheck betrieblich zu beantragen.


Dazu muss Ihr Hauptwohnsitz oder Arbeits- bzw. Ausbildungsort im Freistaat Sachsen liegen. Der Scheck ist für Kleinstunternehmen oder kleine und mittelständische Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgesehen, die in Sachsen ansässig sind. Er sieht regulär eine 50-prozentige Finanzierung der Qualifizierungskosten vor, die mindestens 700 Euro betragen und die nicht zurückgezahlt werden müssen. Ein erhöhter Fördersatz von 70 Prozent gilt für Auszubildende, Geringqualfizierte ohne Berufsabschluss oder ältere Beschäftigte ab 50 Jahren. Die Weiterbildung muss durch einen externen Dienstleister erfolgen.

Weitere Informationen auf der Website der Sächsischen AufbauBank und des ESF.


Die steuerliche Förderung

Ihre Fort- und Weiterbildungskosten können Sie als Werbungskosten steuerlich absetzen. Dazu zählen alle Aufwendungen, die durch die Inanspruchnahme der Maßnahme entstehen, also nicht nur Kursgebühren, sondern auch Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Prüfungsgebühren und andere. Sie profitieren allerdings nur davon, wenn die Werbungskosten den Arbeitnehmerpauschbetrag von 1.000 Euro übersteigen.

 

Wie heißt die Förderung?

Weiterführende Informationen auch über andere Programme wie beispielsweise den Bildungsgutschein für Arbeitsuchende oder das Meister-Bafög für die Förderung weiterer Berufsabschlüsse finden Sie im Leitfaden „Weiterbildung finanzieren“ der Stiftung Warentest.

 
Was wird gefördert?
Sie möchten wissen, wie viel Sie für Ihre Weiterbildung voraussichtlich zahlen müssen? Bildungsmarkt-sachsen.de stellt einen einfach Kostenrechner zur Verfügung.